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          Geschichte

          GeschichteGeschichte

          1900: Gründerjahre

          Es beginnt mit einer kunstgewerblichen Modellwerkst?tte:Es beginnt mit einer kunstgewerblichen Modellwerkst?tte:
          Die Firmengründer: Heinrich und Margarete Diehl

          Es beginnt mit einer kunstgewerblichen Modellwerkst?tte:

          Als Heinrich und Margarete 1902 den Schritt in die Selbst?ndigkeit wagen, sind die Aufgaben klar verteilt. Heinrich Diehl ist der geschickte Handwerker und Künstler, seine Frau Margarete das kaufm?nnische Naturtalent. Für die damalige Zeit ist es nicht üblich, ein Unternehmen gleichberechtigt zu führen, doch für Diehl soll es sich als Glücksfall erweisen.

          Es beginnt mit einer kunstgewerblichen Modellwerkst?tte in der Nürnberger Schweiggerstra?e. Für die kleine Kunstgie?erei stehen zun?chst die Anfertigung von Modellen für ?fen, Kunst- und Bauguss sowie Epitaphien (Grabplatten) im Vordergrund.

          Aufstieg in industrielle Gr??enordnungen:Aufstieg in industrielle Gr??enordnungen:
          Aus der Frühphase des Unternehmens: Handwerker in der Gie?erei

          Aufstieg in industrielle Gr??enordnungen:

          Bereits 1905 ist es dem Ehepaar Diehl m?glich, die renommierte Kunstgie?erei Brand in der Grünstra?e, ehedem die Lehrwerkstatt von Heinrich Diehl, zu erwerben. Neben einer Gie?erei und Bearbeitungswerkstatt umfa?t das Produktionsprogramm jetzt Beschl?ge, Türklinken und Kunstguss. Auch eine Handelsabteilung für Baubeschl?ge wird eingerichtet. Das expandierende Unternehmen zieht in die Geuderstra?e um und beginnt, in industrielle Gr??enordnungen hineinzuwachsen.

          Die Geburt des Sohnes Karl 1907 macht das Glück der Eltern komplett.

          Wachstum und Umbruch w?hrend des Ersten Weltkrieges:Wachstum und Umbruch w?hrend des Ersten Weltkrieges:
          Heinrich und Karl Diehl zusammen mit der versammelten Belegschaft 1916

          Wachstum und Umbruch w?hrend des Ersten Weltkrieges:

          Der Beginn des Ersten Weltkriegs bringt für das Unternehmen Diehl den Wechsel von der Produktion handwerklich verfertigter Konsumerzeugnisse hin zum Guss von Messingstangen. Daraus werden in der eigenen Gesenkschmiede Rohteile für die Munitionsfertigung gepresst.  

          Der Bedarf an zus?tzlicher Produktionsfl?che führt 1915 zun?chst zur Anmietung der Brown’schen Fabrik in der Waechterstra?e und 1917 schlie?lich zum Bau des sp?ter als Werk 1 benannten Stammbetriebes in der ?u?eren Bayreuther Stra?e.

          Diehl positioniert sich damit als fr?nkischer Halbzeughersteller.

          Margarete Diehl führt das Unternehmen allein:Margarete Diehl führt das Unternehmen allein:
          Margarete Diehl

          Margarete Diehl führt das Unternehmen allein:

          Nachdem Heinrich Diehl als Soldat an der Ostfront seinen Dienst leisten muss, übernimmt Margarete Diehl die Gesch?ftsführung allein.

          Das Nürnberger Handelsregister vermeldet die Erteilung der Prokura an die ?Kunstgie?ereibesitzersehefrau Grete Diehl“. Das ist in Deutschland zu diesem Zeitpunkt noch sehr au?ergew?hnlich.

          1920: Weimarer Republik und Zweiter Weltkrieg

          Kriegsende und Wirtschaftskrise:Kriegsende und Wirtschaftskrise:
          Mitarbeiter bei der wohlverdienten Pause

          Kriegsende und Wirtschaftskrise:

          Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges muss das Metall-, Guss- und Presswerk Heinrich Diehl mehr als zwei Drittel seiner bis dahin 300 Besch?ftigten abbauen. Trotz des Verlustes vieler wichtiger Maschinen für deutsche Reparationszahlungen sind die Voraussetzungen für die industrielle Massenproduktion geschaffen, um nach dem gesamtwirtschaftlichen Einbruch der Produktion weitermachen zu k?nnen.

          Gefragt sind zun?chst Wasserh?hne und Wasserleitungen. Bereits 1920 kann das Unternehmen eine 300-Tonnen-Strang- und Rohrpresse anschaffen, um Vormaterial für Pressteile sowie Rohre für die Bleistiftindustrie herzustellen. Die Erholung der politischen und wirtschaftlichen Konjunktur bringt dem Unternehmen stürmisches Wachstum. Die Reichsbahn wird zu einem gro?en Kunden und mit einer weiteren 1.200-Tonnen-Presse kann die Herstellung von Stangen und Rohren ausgebaut werden.

          Doch 1931 wird Deutschland von den Folgen der Weltwirtschaftskrise getroffen und im Herbst 1932 muss auch bei Diehl vorsorglich der gesamten Belegschaft gekündigt werden.

          überwindung der Wirtschaftskrise und Aufstieg:überwindung der Wirtschaftskrise und Aufstieg:
          Karl Diehl zusammen mit seinen Eltern

          überwindung der Wirtschaftskrise und Aufstieg:

          Der Einstieg von Karl Diehl in das v?terliche Unternehmen am 1. August 1930 f?llt in eine schwere Zeit. Die Produktion muss zurückgefahren werden, das Unternehmen besch?ftigt zeitweise nur noch 50 Mitarbeiter.

          Aufgrund der Initiative von Karl Diehl wird die Produktion feinmechanischer Komponenten aufgenommen, um die Wertsch?pfungstiefe zu erh?hen. Dazu werden 1934 R?umlichkeiten in der ehemaligen Spielzeugfabrik Bing AG angemietet und eine Metallbearbeitungswerkst?tte aufgebaut, deren Leitung Karl Diehl übertragen wird. Damit kann auch die Produktpalette erheblich erweitert werden.

          1937 erwirbt Diehl schlie?lich den gesamten Bing-Komplex in der Stephanstra?e, um in den jetzt Werk 2 genannten Baulichkeiten die Weiterverarbeitung von Armaturteilen und anderen Pressteilen aus dem Werk 1 in der ?u?eren Bayreuther Stra?e auszubauen.

          Gründung der R?thenbacher Werke und Tod Heinrich Diehls:Gründung der R?thenbacher Werke und Tod Heinrich Diehls:
          Historisches Firmenlogo

          Gründung der R?thenbacher Werke und Tod Heinrich Diehls:

          Mangelnde Erweiterungsm?glichkeiten auf dem Gel?nde von Werk 1 machen die Gründung eines neuen Guss- und Presswerks (Werk 3) mit Gesenkschmiede in R?thenbach notwendig, unmittelbar vor den Toren Nürnbergs. 1938 geht hier eine 3.500-Tonnen-Presse in Betrieb, zu dieser Zeit die gr??te ihrer Art in Deutschland.

          Nur kurz darauf beginnen die Planungen für das benachbarte Werk 4 zur Massenfertigung von Munition und Kleinteilen, zum Beispiel Lagerschalen für Eisenbahnwaggons. Als einer der führenden Halbzeughersteller mit einer rasch wachsenden mechanischen Fertigung ist das Unternehmen Diehl in die deutschen Aufrüstungsanstrengungen eingebunden.

          In diese Zeit f?llt der frühe Tod Heinrich Diehls am 7. November 1938. Die Verantwortung für das Unternehmen und mittlerweile 2.800 Besch?ftigte f?llt an Margarete und Karl Diehl gemeinsam.

          Kriegsereignisse und Zerst?rung:Kriegsereignisse und Zerst?rung:
          Kriegszerst?rungen in der Stephanstra?e

          Kriegsereignisse und Zerst?rung:

          1939 erfolgt die Einstufung des Unternehmens als kriegswichtiger Betrieb. Der erste Auftrag betrifft die Fertigung des Aufschlagzünders AZ 23, dem verschiedene weitere Modelle folgen. In einem eigenen Werk werden 20-mm-Patronen laboriert, gegen Kriegsende bis zu 1,5 Mio. Stück im Monat.

          An vorderster Stelle steht das Stückzahlendiktat der Reichsbeh?rden, das zu erfüllen durch die Einberufung hunderter vorzugsweise junger Fachkr?fte für den Fronteinsatz zunehmend schwieriger wird. Bei der gegebenen Arbeitskr?ftesituation muss das Unternehmen bald auf den Einsatz von Kriegsgefangenen, sp?ter auch von Zwangsarbeitern zurückgreifen. Eine Entwicklung, der sich kein vergleichbarer Produktionsbetrieb dieser Zeit entziehen kann. Diehl hat dieses Kapitel der Firmengeschichte sp?ter durch unabh?ngige Historiker aufarbeiten lassen und 1997 auch einen eigenen Fonds zur Unterstützung ehemaliger Zwangsarbeiter gegründet.

          Ein schwerer Luftangriff im August 1942 zerst?rt einen Teil der Produktionsanlagen in der Stephanstra?e. Sp?ter werden auch fast s?mtliche Baulichkeiten in R?thenbach zerst?rt oder schwer besch?digt.

          1945: Wiederaufbau

          Wiederaufbau und Neubeginn:Wiederaufbau und Neubeginn:
          Erste Aktivit?ten nach Kriegsende: Reparatur von Eisenbahnwaggons

          Wiederaufbau und Neubeginn:

          Das Unternehmen Diehl steht nach Kriegsende vor bislang nicht gekannten Herausforderungen. Eine Zeitlang laufen Demontage und Wiederaufbau nebeneinander her.

          Als Aushilfsbesch?ftigung werden zun?chst Instandsetzungsarbeiten an Reichsbahnwaggons durchgeführt sowie Gebrauchsgegenst?nde wie Sch?pfkellen und T?pfe durch Umschmelzen von Leichtmetall-Schrotten hergestellt. In diese Zeit datieren auch die Anf?nge der Diehl-Uhrenproduktion, deren Grundlagen bereits vor dem Krieg gelegt worden waren.

          Die Entwicklung der Rechenmaschine:Die Entwicklung der Rechenmaschine:
          Zukunftstechnologie der 50er und 60er Jahre: ?transmatic“-Rechenmaschine

          Die Entwicklung der Rechenmaschine:

          In den gleichen Zeitraum wie die Anf?nge der Uhrenproduktion f?llt auch die Herstellung erster Diehl-Rechenmaschinen. Diese Ger?te gelten traditionell als Kr?nung feinmechanischer Fertigung. In Zusammenarbeit mit dem Markeninhaber der Archimedes-Rechenmaschinen werden weiterentwickelte Ger?te vorgestellt und produziert. Mit der Serienfertigung des ersten Modells kann 1952 begonnen werden. Mit rund 2.800 Teilen stellt es eines der kompliziertesten Ger?te dar, welche die Feinmechanik bislang hervorgebracht hat: F?hig zum Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren und Dividieren.

          Bereits wenige Monate sp?ter folgt ein vollautomatisches Modell. Mit der ?transmatic“ kommt 1963 eine druckende Vierspeziesmaschine auf den Markt, die technikgeschichtlich als H?hepunkt in der Entwicklung dieser Ger?te gesehen wird.

          Von der Rechenmaschine zum Datensystem:Von der Rechenmaschine zum Datensystem:
          Rechenmaschine von Diehl

          Von der Rechenmaschine zum Datensystem:

          1972 wird die Produktion mechanischer Tischrechner bei Diehl eingestellt. Das Unternehmen konzentriert sich jetzt auf elektronische Rechner und bündelt sein Know-how in der Diehl Datensysteme GmbH.

          1975 wird die Mehrheit an der Konstanzer Computertechnik Müller GmbH übernommen, um die Arbeitsgebiete mittlere Datentechnik und Textsysteme weiter auszubauen. 1982 kann CTM einen mehrplatzf?higen Digitalcomputer mit Winchester-Laufwerk vorstellen; im folgenden Jahr einen 32-Bit-Digitalcomputer. Doch angesichts des hart umk?mpften EDV-Gesch?fts sieht Diehl bald darauf keine Zukunft mehr auf dem Markt und reicht die Anteile an CTM bereits 1986 an das Unternehmen SEL weiter.

          Werk 1 wird nicht wieder aufgebaut:Werk 1 wird nicht wieder aufgebaut:
          Halbzeugproduktion in den 50er Jahren

          Werk 1 wird nicht wieder aufgebaut:

          Das Unternehmen Diehl kann für sich in Anspruch nehmen, auf dem Gebiet des Stranggusses mit bahnbrechend gewesen zu sein. Dies gilt sowohl für den Leichtmetall-Strangguss, der in den zwanziger Jahren aufgenommen wurde, als auch für die sp?ter hinzugekommene Verarbeitung von Kupfer- und Zinklegierungen. Neue Fertigungsverfahren und ein ver?ndertes Nachfrageverhalten erfordern in den Nachkriegsjahren eine Umstellung der Produktionsanlagen auf hochwertige Kupfer- und Messingerzeugnisse.

          Im Zuge dieser Neuausrichtung erfolgt die Stilllegung des Werkes 1 und in R?thenbach entstehen vergleichsweise gro?zügig dimensionierte Produktionsanlagen mit modernen Bearbeitungszentren. Hauptabnehmer der Produkte in den Aufbaujahren sind wieder die Automobil-, aber auch die Sanit?rindustrie.

          Diehl gründet eine Weckerfabrik:Diehl gründet eine Weckerfabrik:
          Frühe Verkaufsschlager: Wecker von Diehl

          Diehl gründet eine Weckerfabrik:

          Für einen Spezialisten in der Herstellung feinmechanischer Komponenten lag es zur damaligen Zeit nahe, sich auch mit dem Thema Uhren zu besch?ftigen. 1947 kommt die erste Diehl-Uhr auf den Markt. Bereits 1948 wird eine Weiterentwicklung vorgestellt. Die ?diletta“ wird zum Erfolgsprodukt unter den Diehl-Uhren. Ein weiterer H?hepunkt folgt 1959 mit der heute legend?ren ?mini-clock“, einem Wecker mit unverwüstlichem Batteriewerk, von dem insgesamt 6,3 Mio. Stück hergestellt werden.

          Die Uhren mit dem pr?gnanten Diehl′schen Schriftzug setzen zum Siegeszug durch die deutschen Haushalte an. Viele dieser Wecker sind selbst heute noch im Einsatz.

          Diehl wird Partner der Hausger?teindustrie:Diehl wird Partner der Hausger?teindustrie:
          Herdschaltuhren

          Diehl wird Partner der Hausger?teindustrie:

          Auf der Suche nach breiteren Anwendungsm?glichkeiten für das im Unternehmen gesammelte Know-how rund um Uhren kommen die Diehl-Entwickler Ende der vierziger Jahre mit der Hausger?teindustrie in Kontakt, die sich in dieser Zeit gerade in einer technologischen Umbruchsituation befindet. Diehl erh?lt den Auftrag eines gro?en Herstellers, bew?hrte Uhrentechnik mit Schaltvorg?ngen zu verbinden. ?hnliche Fertigungsverfahren wie in der Uhrenproduktion sowie gleiche Pr?zision und Zuverl?ssigkeit machen Diehl rasch zu einem idealen Partner für die führenden europ?ischen Wei?e-Ware-Hersteller.

          Mit der Vorstellung der ersten vollelektronischen Herdschaltuhr 1977 wird Diehl zum Marktführer für Herdschaltuhren. Daneben werden Kurzzeitmesser, Zeitschalter und Installations-Schaltuhren für Heizungen und Klimaanlagen produziert.

          1950: Expansion

          Der Heinrich Diehl-Ged?chtnis-Fonds:Der Heinrich Diehl-Ged?chtnis-Fonds:
          Margarete Diehl

          Der Heinrich Diehl-Ged?chtnis-Fonds:

          1952 begeht das Unternehmen das fünfzigj?hrige Betriebsjubil?um. Margarete und Karl Diehl beschlie?en, den Heinrich Diehl-Ged?chtnis-Fonds ins Leben zu rufen, um notleidende Besch?ftigte zu unterstützen und eine freiwillige Betriebsrente für langj?hrige Mitarbeiter zu zahlen. Der Fonds wird zum Jahresende 1953 ins Leben gerufen.

          Margarete Diehl stirbt kurz zuvor im Alter von 72 Jahren.

          Aufnahme der wehrtechnischen Produktion:Aufnahme der wehrtechnischen Produktion:
          Mündungsglühen von Treibladungshülsen

          Aufnahme der wehrtechnischen Produktion:

          Mit der Gründung der Bundeswehr wird Diehl Partner der ersten Stunde. Es beginnt mit der Herstellung von 20- und 40-Millimeter-Munition in einem eigens dafür errichteten Werk in R?thenbach. 

          Mit dem Erwerb der Remscheider Gie?erei Backhaus kommt die Herstellung von Panzerketten hinzu. Kurz darauf folgt ein Gie?ereibetrieb im saarl?ndischen Mariahütte, der unter dem Namen ?Karl Diehl Mariahütte“ in den Konzern eingegliedert wird. Zusammen mit dem neugegründeten Sprengstofflaborierwerk auf dem nahegelegenen Maasberg nimmt der Doppelstandort in den folgenden Jahrzehnten eine zentrale Rolle in der wehrtechnischen Produktion des Unternehmens ein.

          Diehl erwirbt Junghans:Diehl erwirbt Junghans:
          Junghans ist offizieller Zeitnehmer der Olympischen Spiele in München

          Diehl erwirbt Junghans:

          Trotz der guten Erfolge auf dem Uhrensektor unter eigenem Namen übernimmt Diehl 1957 die Aktienmehrheit an der Gebrüder Junghans AG, der zu diesem Zeitpunkt gr??ten Uhrenfabrik Europas. Am Standort Schramberg werden in den Folgejahren die gesamten Diehl-Uhrenaktivit?ten gebündelt.

          Junghans ist eines der ersten Unternehmen, die statt der traditionellen Unruh zur Gangregelung einen Quarzkristall einsetzen, dessen Schwingungen von einer integrierten Halbleiterschaltung weiterverarbeitet werden. Die damit erzielte hohe Ganggenauigkeit überzeugt auch die Organisatoren der Olympischen Spiele des Jahres 1972 in München – Junghans wird zum offiziellen Zeitmesser des bis dahin weltgr??ten Sportereignisses bestimmt.

          Gründung der Aero-Dienst GmbH:Gründung der Aero-Dienst GmbH:
          Gro?e Triebwerksinspektion beim Aero-Dienst

          Gründung der Aero-Dienst GmbH:

          Karl Diehl ist 1957 der erste bayerische Unternehmer mit einem eigenen Firmenflugzeug. Da es in Deutschland zu dieser Zeit noch keine entsprechende Flugzeugwartung gibt, gründet Karl Diehl gemeinsam mit seinem Cousin Karl Heinz Schmidt von den Faun-Werken die Aero-Dienst GmbH. Aus dem anf?nglichen Zweimannbetrieb entwickelt sich ein erfolgreiches Unternehmen, das ab 1975 als exklusiver Partner für den ADAC die Rückholflüge im Rahmen des Schutzbriefes durchführt.

          Nach dem Ausstieg von Faun 1980 übernimmt Diehl auch die übrigen Anteile an dem Unternehmen. 1998 wird der Aero-Dienst an den ADAC abgegeben.

          Erwerb des Sundwiger Messingwerks:Erwerb des Sundwiger Messingwerks:
          Das Sundwiger Messingwerk in den 50er Jahren

          Erwerb des Sundwiger Messingwerks:

          Die Halbzeugproduktion, einst Keimzelle des Unternehmens, erweist sich auch in den fünfziger Jahren als Kerngesch?ft von Diehl. Um den Kunden neben Stangen, Rohren und Schmiedeteilen auch Dr?hte und B?nder aus einer Hand anbieten zu k?nnen, erwirbt Diehl 1958 das Sundwiger Messingwerk.

          Das Unternehmen baut in der Folgezeit seine Kapazit?ten im Bandbereich weiter aus, um mit der stürmischen Entwicklung der Elektrotechnik hin zur Elektronik Schritt zu halten. B?nder von 0,1 mm Dicke werden nach der grundlegenden Modernisierung der Bandfertigung 1973 in zunehmendem Ma?e auch nach Fernost exportiert. Mit einem modernen Fertigwalzwerk nimmt das Unternehmen ab 1982 eine Pionierstellung in der Kupferlegierungs-Bandherstellung ein.

          Bündelung der wehrtechnischen Technologiekompetenzen:Bündelung der wehrtechnischen Technologiekompetenzen:
          Windkanaluntersuchung am Modell eines übungsgeschosses

          Bündelung der wehrtechnischen Technologiekompetenzen:

          Die stetige Ausweitung der Arbeitsgebiete im Bereich Munitionsentwicklung führen 1971 zum Bau eines eigenst?ndigen Entwicklungszentrums in R?thenbach. Studien und wichtige Entwicklungsaufgaben nehmen jetzt einen erheblichen Anteil an den Leistungen des Unternehmens ein.

          Der Erfolg dieser Arbeiten führt 1984 zum Bau eines neuen Zentrums, in dem neben der Forschung an den traditionellen Waffen-, Wirkladungs- und Zündertechnologien unter anderem Erkenntnisse aus den Bereichen Sensorik, Signalverarbeitung und Flugmechanik erweitert werden.

          Diehl wird auf diese Weise zu einem der innovativsten Unternehmen der Branche.

          Von der Noratlas zum Airbus:Von der Noratlas zum Airbus:

          Von der Noratlas zum Airbus:

          Nachdem es Diehl in den Anfangsjahren der Bundeswehr erstmals gelingt, einen Auftrag über die Wartung von Autopiloten der Noratlas-Flugzeuge zu erhalten, baut das Unternehmen seine Luftfahrtaktivit?ten durch Lizenzfertigungen weiter aus. Dazu geh?ren beispielsweise Anti-Skid-Boxen für den Starfighter (eine Art ABS für Flugzeuge). Ebenso die Entwicklung von Bodenprüfger?ten für das NATO-Aufkl?rungsprogramm AWACS.

          Daraus entwickelt sich in den Folgejahren das Unternehmen Diehl Luftfahrt Elektronik (DLE), das als Partner der ersten Stunde für Airbus in den Bereichen Kabinenbeleuchtung und Notstromversorgung t?tig wird.

          Weiterer Ausbau des wehrtechnischen Gesch?fts:Weiterer Ausbau des wehrtechnischen Gesch?fts:
          Mauser-Messtechnik im Einsatz an einem Airbus-Modell

          Weiterer Ausbau des wehrtechnischen Gesch?fts:

          Die übernahme der Mauser-Werke in Oberndorf 1979 soll Diehl auf dem Weg zum Systemhaus für Heeresausrüstung und deren logistische Betreuung weiter voranbringen. Mauser entwickelt unter anderem die 27-mm-Bordkanone für die Kampfflugzeuge Tornado und Alpha-Jet. Das Unternehmen fertigt ebenso modernste Koordinatenmessmaschinen sowie Jagd- und Sportwaffen.

          Durch die Beendigung des Ost-West-Konflikts Anfang der neunziger Jahre und die damit notwendig gewordene Neuorientierung in der deutschen Wehrtechnik beendet Diehl sein Engagement bei Mauser sukzessive bis 1995, um sich verst?rkt auf die Entwicklung und Fertigung moderner Munition für die verschiedenen Anwendungen zu konzentrieren.

          Ein Feuerwerk von Ideen:Ein Feuerwerk von Ideen:
          Produkte von Comet, einem der traditionsreichsten deutschen Hersteller von Pyrotechnik

          Ein Feuerwerk von Ideen:

          1979 Jahr wird auch die Firma Comet übernommen, einer der ?ltesten Hersteller von pyrotechnischen Erzeugnissen in Deutschland, mit einer Produktpalette, die von Feuerwerksartikeln über Seenotsignale und Seenotger?te bis hin zu Leucht- und Signalmunition reicht. Das Unternehmen, das bereits in den zwanziger Jahren zusammen mit Fritz von Opel Raketenantriebe für Autos, Schienenfahrzeuge und Flugzeuge entwickelt hatte, soll das wehrtechnische Gesch?ft von Diehl weiter abrunden.

          Das konsumorientierte Feuerwerksgesch?ft wird allerdings immer eine Sonderrolle in der Gruppe einnehmen. 2005 wird Comet schlie?lich an die britische Chemring Group abgegeben. 

          Diehl Datensysteme:Diehl Datensysteme:
          Interferenzkontakt eines IC von Eurosil

          Diehl Datensysteme:

          Mit dem Erwerb der Aktienmehrheit an der Firma Eurosil in den USA reagiert Diehl 1975 auf den Siegeszug der Mikroelektronik. Eurosil ist ein namhafter Halbleiterhersteller auf dem Gebiet der CMOS-Technologie-Schaltkreise, die sich insbesondere durch geringen Leistungsverbrauch und hohe Zuverl?ssigkeit auszeichnen und für den Einsatz in Uhren besonders geeignet sind.

          Doch nachdem auch die Fertigstellung eines neuen Halbleiterwerks in Eching 1981 den spezifischen Vorteil der Eurosil-Halbleiter angesichts der raschen technologischen Entwicklung nicht wettmachen kann, gibt Diehl seine Eurosil-Anteile kurz darauf wieder ab.

          Diehl Schaltsysteme erobern die Haushalte: Diehl Schaltsysteme erobern die Haushalte:
          Herdschaltautomatik

          Diehl Schaltsysteme erobern die Haushalte:

          Von der Konstruktion komplexer Schaltsysteme über den Bau der darin verwendeten elektrischen Kleinmotoren bis hin zur Kunststoff-, Regelungs- und Steuerungstechnik pr?sentiert sich Diehl als Spezialist rund um Ger?testeuerungen.

          Der Ausbau der Anwendungsbereiche umfa?t bald die ganze Palette der in der Küche und im Heizungskeller anzutreffenden Ger?te. Mit einer Ausnahme: Der Bereich ?Nass“. Im Bereich Steckdosenschaltuhren werden beispielsweise 1981 zwei Millionen Stück produziert, bereits zwei Jahre sp?ter sind es doppelt so viele. Da ein gro?er Teil der Produktion in den Export geht, liegt es nahe, einen Teil auch dort zu produzieren. Aus diesem Grund wird 1985 die amerikanische Firma Borg Instruments erworben, die nun Herdschaltuhren und Automobiluhren fertigt. 

          Die Uhr, die ewig l?uft: Die Uhr, die ewig l?uft:
          Junghans Uhren, der Technologieführer am Handgelenk: MEGA SOLAR

          Die Uhr, die ewig l?uft:

          Mit der Vorstellung der ersten funkgesteuerten Tischuhr der Welt, die gleichzeitig Solarenergie zur Energieversorgung nutzt, macht Junghans zum 125-j?hrigen Firmenjubil?um 1986 Schlagzeilen. Ziel der Entwickler ist eine Uhr, die ewig l?uft und niemals falsch geht. Dieses Ziel ist 1993 erreicht: Junghans pr?sentiert die MEGA SOLAR, die weltweit erste Funk-Solar-Armbanduhr. Das Unternehmen ist damit unumstrittener Technologieführer.

          Nachdem die internationalen Vertriebsaktivit?ten immer mehr in den Vordergrund treten, erscheint die Abgabe von Junghans an einen strategischen Partner damit sinnvoll. Im Herbst 2000 wird dieses traditionsreiche Kapitel in der Diehl-Firmenchronik geschlossen.

          Die Zünderfertigung von Junghans Feinwerktechnik verbleibt hingegen bei Diehl. 

          Wandel zum Systemanbieter: Wandel zum Systemanbieter:
          Thermalbatterien von Diehl & Eagle Picher

          Wandel zum Systemanbieter:

          Der Rückgang des klassischen Munitionsgesch?fts geht bei Diehl einher mit dem Anwachsen neuer Bet?tigungsfelder. So werden beispielsweise seit 1971 gemeinsam mit dem amerikanischen Batteriespezialisten Eagle Picher komplette L?sungen zur Energieversorgung von Flugk?rpern angeboten.

          Die Besch?ftigung mit endphasengelenkten – sogenannten intelligenten – Geschossen im Jahr 1975 erm?glicht das Konzept des Geschosses ?Bussard“. Intelligente Munition wird zu einem neuen Schwerpunkt des Unternehmens und führt in direkter Linie zur Mitbeteiligung am multilateralen Entwicklungsprogramm MLRS (Multiple Launch Rocket System). 

          1980: Generationswechsel

          Gründung der Karl-Diehl-Stiftung: Gründung der Karl-Diehl-Stiftung:

          Gründung der Karl-Diehl-Stiftung:

          Anl?sslich seines 80. Geburtstags am 4. Mai 1987 ruft Karl Diehl die ?Karl-Diehl-Stiftung für Menschen in Not“ ins Leben. Die regelm??ig von der Firma Diehl dotierte Stiftung richtet sich an aktive und ehemalige Mitarbeiter der Firmengruppe Diehl und deren Angeh?rige weltweit an allen Standorten sowie an Menschen der Region Nürnberg ohne Ansehen von Konfession und Nationalit?t.

          Die Stiftung wird dort t?tig, wo staatliche Stellen nicht einspringen k?nnen, Hilfe aber dringend gebraucht wird. 

          Positionierung als Partner auch auf internationaler Ebene: Positionierung als Partner auch auf internationaler Ebene:
          MLRS-Raketenwerfer

          Positionierung als Partner auch auf internationaler Ebene:

          Diehl wird 1988 europ?ischer Gesamtintegrator des Waffensystems MLRS und beteiligt sich an der Entwicklung des RAM-Systems (Rolling Airframe Missile) zur schiffsgestützten Flugzielbek?mpfung. Das Unternehmen positioniert sich mit diesen und anderen herausragenden Kooperationsprojekten – darunter die intelligente Suchzündermunition SMArt und andere – als Systemanbieter auf nationaler wie internationaler Ebene.

          Umzug der Schaltsysteme in die Donaustra?e:Umzug der Schaltsysteme in die Donaustra?e:
          Luftansicht von Controls in der Donaustra?e

          Umzug der Schaltsysteme in die Donaustra?e:

          Die beeindruckende Entwicklung des Bereichs Schaltsysteme macht es notwendig, die Produktion aus der traditionsreichen Stephanstra?e (Werk 2) in ein modernes Werk zu verlegen. Als bis dahin gr??te Einzelinvestition in der Firmengeschichte wird dazu in der Nürnberger Donaustra?e eine weitr?umige Baulichkeit errichtet, in die der Gesch?ftsbereich im November 1989 umzieht. Von hier aus sollen neue M?rkte in Europa und den USA erschlossen werden. 

          High-Tech vom Bodensee: High-Tech vom Bodensee:
          Endabnahme-Prüfstand bei BGT

          High-Tech vom Bodensee:

          Mit dem Unternehmen Bodenseewerk Ger?tetechnik (BGT) erwirbt Diehl 1989 mehrheitlich ein Unternehmen, das zu den traditionsreichsten Herstellern von Luftfahrtausrüstung z?hlt. Das Unternehmen hat als Generalunternehmer für das europ?ische Produktionsprogramm des Luft-Luft-Flugk?rpers Sidewinder AIM-9B und als Hersteller von Lenkraketen und Luftfahrtausrüstung einen hervorragenden Ruf.

          BGT verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Management von europ?ischen Flugk?rper-Gro?programmen und kann darüber hinaus auf eine breite Technologiebasis sowohl in der Wehrtechnik als auch in der zivilen Avionik verweisen. 

          Spezialisten für Instandsetzung:Spezialisten für Instandsetzung:
          Aufsetzen eines vorgefertigten Fahrerhauses für Paketverteilerfahrzeuge

          Spezialisten für Instandsetzung:

          Die Instandsetzung von gepanzerten und ungepanzerten Fahrzeugen der Bundeswehr und zeitweise auch der amerikanischen Streitkr?fte erg?nzt das wehrtechnische Engagement von Diehl um ein weiteres Gesch?ftsfeld. Zu diesem Zweck werden zwischen 1986 und 1994 fünf Fahrzeugspezialisten erworben und zu einer schlagkr?ftigen Einheit zusammengeführt: Die FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (bis 2001), die Neubrandenburger Fahrzeugwerke (bis 2001), die Industriewerke Saar in Freisen (bis 2015), die Ichendorfer Fahrzeug- und Instandsetzungs GmbH (bis 1993) und die FFT Fahrzeugbau und Fahrzeugtechnik in Mainz (bis 1999).

          Umfangreiche Spezialkenntnisse machen daneben den Aufbau einer zivilen Fahrzeugfertigung m?glich, die in erster Linie Kunden im Bereich der Kommunen, der Hilfsdienste und der Paketverteiler anspricht.

          Mit dem sukzessiven Rückzug aus diesem Gesch?ft tr?gt Diehl bis 2015 den seit Jahren rückl?ufigen Instandsetzungsauftr?gen Rechnung.

          Erwerb der AKO-Werke st?rkt Schaltsysteme: Erwerb der AKO-Werke st?rkt Schaltsysteme:
          Geschirrspüler-Schaltwerk mit Hybridelektronik von AKO

          Erwerb der AKO-Werke st?rkt Schaltsysteme:

          Mit dem Erwerb der AKO-Werke im schw?bischen Wangen schlie?t Diehl 1996 die strategische Lücke ?Nass“ (Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspüler) bei seinen Ger?testeuerungen. Hier ist AKO führend, der Entwickler der elektrischen Steuerung für den ersten Waschvollautomaten von 1956.

          Diehl wird jetzt zu einem der gro?en europ?ischen Zulieferer der Wei?e-Ware-Industrie. Diehl-Produkte sind jetzt in nahezu jedem Haushalt Bestandteil hochwertiger Markenprodukte. 

          Neuaufstellung im Bereich Luftfahrtausrüstung: Neuaufstellung im Bereich Luftfahrtausrüstung:
          Die Produkte von VDO Luftfahrt finden sich an der Schnittstelle Mensch/Maschine in Luftfahrzeugen

          Neuaufstellung im Bereich Luftfahrtausrüstung:

          Gemeinsam mit dem Partner Sextant Avionique übernimmt Diehl 1993 die VDO Luftfahrtger?te GmbH, den Lieferanten für Display-Management-Computer für die Airbus-Familie. Gemeinsam mit dem BGT-Bereich Regelung und Navigation wird 1999 die Diehl Avionik Systeme GmbH gegründet, ein Unternehmen, in dem Diehl seine Aktivit?ten auf den Gebieten elektronische Flug- und Triebwerksregelungen, digitale Anzeigesysteme, Bordrechner und Sensoren bündelt.

          Diehl ist jetzt neben Airbus auch mit Boeing und anderen Flugzeugherstellern im Gesch?ft.

          Identsysteme-Aktivit?ten werden gebündelt: Identsysteme-Aktivit?ten werden gebündelt:
          Produkte von Diehl Ident dienen der berührungslosen Identifikation von Tieren und Gegenst?nden

          Identsysteme-Aktivit?ten werden gebündelt:

          Um den stark wachsenden Markt der Identifikationssysteme gezielter zu bearbeiten und die verschiedenen Diehl-Aktivit?ten in diesem Bereich zusammenzuführen, wird 1995 eine eigenst?ndige Gesellschaft, die Diehl Ident GmbH, gegründet. Hierzu z?hlen Basistechnologien, die im Bereich Identifizierung von Lebewesen oder Gegenst?nden, Kassen- und Bestellsystemen oder auch zur funkgesteuerten Verbrauchswerterfassung verwendet werden k?nnen. Diehl sammelt auf diese Weise Know-how und Erfahrungen, die sp?teren Entwicklungen – beispielsweise im Bereich Metering – zugute kommen. 

          1990: Internationalisierung

          Diehl-Munitionsstandorte werden zusammengefasst: Diehl-Munitionsstandorte werden zusammengefasst:
          Diehl-Standort auf dem Maasberg im Saarland

          Diehl-Munitionsstandorte werden zusammengefasst:

          Der mit dem Ende des Ost-West-Gegensatzes einhergehende starke Auftragsrückgang im Bereich wehrtechnischer Produkte macht es notwendig, 1995 die bisher selbst?ndig agierenden Diehl-Munitionsstandorte R?thenbach und Mariahütte/Maasberg zu einer Unternehmenseinheit Munition zusammenzufassen. Ziel ist es, die Standorte dauerhaft zu erhalten, aber die Synergien besser zu nutzen.

          Diehl stellt sich damit frühzeitig auf die Ver?nderungen im Defence-Gesch?ft ein. 

          IRIS-T-Programm wird gestartet: IRIS-T-Programm wird gestartet:
          IRIS-T am Eurofighter

          IRIS-T-Programm wird gestartet:

          1996 wird die eigenentwickelte Luft-Luft-Flugk?rperrakete kurzer Reichweite ?IRIS-T“ erfolgreich getestet. Die sechs Nationen Kanada, Deutschland, Griechenland, Italien, Norwegen und Schweden unterzeichnen eine Regierungsvereinbarung, um die Entwicklungsphase zu starten. BGT demonstriert damit erneut seine Leistungsf?higkeit und schafft so die Voraussetzungen für den modernsten Luft-Luft-Flugk?rper kurzer Reichweite, der die Nachfolge des legend?ren ?Sidewinder“ antreten soll.

          2003 genehmigt der Deutsche Bundestag die Serienvorbereitung und die Fertigung des Pilotloses. Die technologische Spitzenstellung von BGT bei der Beherrschung wichtiger Schlüsselkomponenten wie Suchkopf, Lenk- und Steuerteil wird durch diesen Erfolg unterstrichen. 

          AIM wird neuer Partner von BGT: AIM wird neuer Partner von BGT:
          AIM liefert Schlüsselkomponenten zur Bilddarstellung und Signalverarbeitung

          AIM wird neuer Partner von BGT:

          BGT übernimmt gemeinsam mit einem Partner 1997 die AIM Infrarot-Module GmbH in Heilbronn. Das Hochtechnologieunternehmen entwickelt und produziert Schlüsselkomponenten zur Bilddarstellung und Signalverarbeitung von IR-Strahlung. Kernkompetenz von AIM ist die technologische Beherrschung der gesamten Signalkette, vom Halbleiter als hochintegriertem Sensor über die A/D-Wandlung bis zu digitalen Standardschnittstellen für die Bilddarstellung.

          Das Unternehmen ist mit BGT durch langj?hrige Zusammenarbeit eng verbunden. 

          Weitere St?rkung des Metallgesch?fts: Weitere St?rkung des Metallgesch?fts:
          Der bayerische Ministerpr?sident Dr. Edmund Stoiber nimmt die Gro?investition Indirekte Strangpresse in R?thenbach offiziell in Betrieb

          Weitere St?rkung des Metallgesch?fts:

          Zur Erg?nzung der Produktpalette übernimmt Diehl 1997 das franz?sische Unternehmen Griset in Villers St.-Paul, ein führender Hersteller von Stufenb?ndern aus Kupfer und Kupferlegierungsb?nder für die Elektronikindustrie. 1998 wird am Standort R?thenbach vom bayerischen Ministerpr?sidenten Dr. Edmund Stoiber eine neue Indirekte Strangpresse in Betrieb genommen. Mit dieser Gro?investition zum 60. Jahrestag der Werksgründung bekr?ftigt das Familienunternehmen Diehl erneut sein Bekenntnis zum Standort Deutschland und den hier angesiedelten Arbeitspl?tzen.

          Zur Bearbeitung des chinesischen Markts wird 1999 ein Schneid- und Service-Center im chinesischen Shenzhen gegründet. Ein Jahr sp?ter übernimmt Diehl das US- Unternehmen ?The Miller Company“ in Meriden. Das Unternehmen ist ein wichtiger Hersteller von Kupfer- und Kupferlegierungsb?ndern und gilt als Spezialist für Bronzeb?nder.

          Karl Diehl verfügt Familienstiftung: Karl Diehl verfügt Familienstiftung:
          Karl Diehl mit seinen S?hnen Dr. Thomas Diehl, Werner Diehl und Peter Diehl (v.r.n.l.)

          Karl Diehl verfügt Familienstiftung:

          Zur Sicherung der Unternehmensgruppe Diehl als ein selbst?ndiges und unabh?ngiges Familienunternehmen auch für die folgenden Generationen verfügt Karl Diehl 1998 die Umfirmierung der Firma in die Diehl Stiftung & Co. Die Kapitalverh?ltnisse bleiben davon unberührt. Für die Stiftung wird ein Aufsichtsrat eingerichtet, der zun?chst nur aus den Gesellschaftern besteht, sp?ter auch durch externe Mitglieder erweitert wird. Vorsitzender des Gremiums ist Karl Diehl.

          Die Firma Diehl konzentriert sich auch weiterhin auf die Erreichung wirtschaftlich erfolgreicher Ziele.

          Bündelung der Ressourcen im Bereich Luftfahrt und Munition: Bündelung der Ressourcen im Bereich Luftfahrt und Munition:
          Partner der Bundeswehr seit der ersten Stunde

          Bündelung der Ressourcen im Bereich Luftfahrt und Munition:

          Das Unternehmen Diehl fasst zu Jahresbeginn 2000 die beiden Gesch?ftsbereiche Munition und Luftfahrt zum neuen Gesch?ftsbereich ?Verteidigungssysteme & Avionik“ (VA-Systeme) zusammen.

          Mit der neuen Struktur sollen s?mtliche Kr?fte und Ressourcen der beiden Bereiche gebündelt und strategisch aufeinander abgestimmt werden, um auf diese Weise kraftvoller auf dem Markt aufzutreten. Mit fast 4.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 1,1 Mrd. DM verfügt der neue Gesch?ftsbereich über das entsprechende Gewicht, um im weltweiten Konzert der Gro?en mithalten zu k?nnen. 

          Neustrukturierung in vier Teilkonzerne: Neustrukturierung in vier Teilkonzerne:

          Neustrukturierung in vier Teilkonzerne:

          Die Eigenst?ndigkeit des Familienunternehmens Diehl kann dauerhaft nur bei Erwirtschaftung einer nachhaltig anspruchsvollen Umsatzrendite sichergestellt werden. Hierzu ist es erforderlich, dass die operativen Unternehmenseinheiten auch im zunehmend globalen Wettbewerb flexibel reagieren und die gebotenen Marktchancen nutzen k?nnen.

          Die über Jahrzehnte gewachsene gesellschaftliche Struktur der Firmengruppe wird daher der dezentralen Führungsstruktur des Unternehmens angepasst. Diehl besteht künftig aus den vier Teilkonzernen Metall, Controls, Ger?te und VA Systeme.

          Der Teilkonzern Ger?te wird 2001 in Diehl VA Systeme integriert.

          Der Euro kommt – auch aus dem Hause Diehl: Der Euro kommt – auch aus dem Hause Diehl:
          Diehl Metall liefert B?nder für den Euro

          Der Euro kommt – auch aus dem Hause Diehl:

          Ab 2002 soll er in Deutschland und zun?chst zehn weiteren Staaten gleichzeitig eingeführt werden – der Euro. Für den Erstbedarf ist die beeindruckende Menge von 70 Milliarden Münzen mit einem Gewicht von etwa 250.000 Tonnen vorgesehen. Als Hartw?hrung wird es acht Werte geben, vom 1 Cent-Stück bis zum 2 Euro-Stück. Kupferplattierter Stahl für die drei niedrigsten Werte, Bicolor aus zwei verschiedenfarbigen Metallen für die beiden h?chsten. Dazwischen kommt Nordic Gold zum Einsatz, ein Material, das aus Kupfer, Zink, Zinn und Aluminium zusammengesetzt ist. Alles in h?chster Qualit?t, mit exakt festgelegten Toleranzwerten.

          Das Sundwiger Messingwerk und Griset liefern einen Teil des Ausgangsmaterials für die neue W?hrung.

          Controls stellt sich international auf: Controls stellt sich international auf:
          Produkte von Diehl Controls

          Controls stellt sich international auf:

          Dem Wunsch der internationalen Kunden folgend, er?ffnet Diehl Controls in rascher Folge neue Fertigungseinrichtungen im Ausland. Den Beginn macht Diehl Controls (Nanjing) in China im Jahr 2001. Es folgt zwei Jahre sp?ter Diehl Controls Mexico in Querétaro und findet 2006 mit der Er?ffnung eines eigenen Entwicklungszentrums in Polen schlie?lich seinen vorl?ufigen H?hepunkt. 

          Diehl wird 100 Jahre: Diehl wird 100 Jahre:

          Diehl wird 100 Jahre:

          Das einhundertj?hrige Firmenjubil?um feiern Familie und Unternehmen gemeinsam mit Kunden und Partnern aus aller Welt in Nürnberg. Eingeladen sind auch einige tausend langj?hrige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, symbolisch für alle Besch?ftigten der Gruppe rund um den Globus. Mittelpunkt der Feierlichkeiten ist natürlich Karl Diehl, der Seniorchef des Unternehmens, der das Jubil?um zum Anlass nimmt, den Vorsitz des Aufsichtsrats an seinen ?ltesten Sohn Werner Diehl zu übertragen. 

          Diehl mit beachtlichen Arbeitspaketen im Airbus A380 vertreten: Diehl mit beachtlichen Arbeitspaketen im Airbus A380 vertreten:
          Airbus A380

          Diehl mit beachtlichen Arbeitspaketen im Airbus A380 vertreten:

          Mit 555 Passagieren und einer Reichweite von 14.800 Kilometer soll das neue Verkehrsflugzeug A380 von Airbus Ma?st?be für die rasche Verbindung zwischen den Kontinenten setzen und in Sachen Komfort, Wirtschaftlichkeit und Umweltvertr?glichkeit neue Standards setzen. Diehl erh?lt 2003 den Zuschlag für eine ganze Reihe von wichtigen Basissystemen, angefangen von der Cockpitausrüstung über die Flugsteuerung bis hin zu Kabinensystemen. Mit der am Standort Frankfurt betriebenen Entwicklung einer neuen Türsteuerung werden erstmals in einem Flugzeug vollautomatisch ?ffnende Passagiertüren eingeführt.

          Auch im sp?ter folgenden Airbus A350 wird Diehl mit wichtigen Arbeitspaketen vertreten sein. 

          Hydrometer in die Diehl-Gruppe eingegliedert: Hydrometer in die Diehl-Gruppe eingegliedert:
          Hydrometer im mittelfr?nkischen Ansbach

          Hydrometer in die Diehl-Gruppe eingegliedert:

          Die bislang im privaten Firmenkreis der Familie Diehl geführte Firma Hydrometer wird 2003 in die Diehl-Gruppe eingegliedert. Die Hydrometer GmbH mit Standorten in Ansbach und Apolda sowie ihren Tochtergesellschaften Sappel/Frankreich, Mirometr/Polen, Elin Wasserwerkstechnik/?sterreich, MOM/Ungarn und Sappel do Brasil/Brasilien ist ein internationaler Verbund, der mit 900 Mitarbeitern j?hrlich mehr als 3 Millionen Wasser- und W?rmez?hler produziert.

          Gro?investitionen bei Metall: Gro?investitionen bei Metall:
          Luftbild des Sundwiger Messingwerks in Hemer

          Gro?investitionen bei Metall:

          Mit der Gründung der Diehl SynchroTec Manufacturing in Wuxi im Jahr 2003 nimmt Diehl Metall den strategisch wichtigen Markt China ins Visier, um die vor Ort t?tigen Automobilunternehmen schnell und flexibel mit Synchronringen beliefern zu k?nnen. 2004 sorgt eine Gro?investition in die Erweiterung des Sundwiger Bandwalzwerks für den weiteren Ausbau der kontinuierlichen Bandgie?anlagen. Damit wird die Stellung des Unternehmens als weltweit gr??ter Hersteller gegossener B?nder aus Kupferlegierungen für die Halbleiter- und Connectorindustrie weiter gefestigt.

          2005 folgen die Errichtung einer neuen Rohrpresse und 2009 die Inbetriebnahme einer neuen vertikalen Gie?anlage – jeweils in R?thenbach –, weitere Gro?investitionen zur Absicherung der Wettbewerbsposition. 

          Gründung der Diehl BGT Defence GmbH: Gründung der Diehl BGT Defence GmbH:
          Einblicke in das Unternehmen Diehl BGT Defence

          Gründung der Diehl BGT Defence GmbH:

          Im Teilkonzern VA Systeme werden 2004 die beiden Tochtergesellschaften Bodenseewerk Ger?tetechnik und Diehl Munitionssysteme zur Diehl BGT Defence GmbH (DBD) fusioniert. Damit bündelt der Teilkonzern seine beiden Tochtergesellschaften mit dem Flugk?rper- und Munitionsgesch?ft in einem Unternehmen. Der Hauptsitz ist in überlingen.

          Damit tr?gt Diehl den zukünftigen Anforderungen der Bundeswehr Rechnung, die angesichts der neuen Bedrohungsszenarien ihrerseits einem dramatischen Wandel im Hinblick auf Umfang, Struktur und Einsatzphilosophie unterliegt. An den Standorten überlingen, Maasberg/Mariahütte und R?thenbach besch?ftigt DBD rund 1.800 Mitarbeiter. 

          Diehl erh?lt Serienvertrag für Flugk?rper IRIS-T: Diehl erh?lt Serienvertrag für Flugk?rper IRIS-T:
          IRIS-T – die Standardbewaffnung für den Luftnahkampf moderner Kampfflugzeuge

          Diehl erh?lt Serienvertrag für Flugk?rper IRIS-T:

          Mit der Unterzeichnung des Vertrages über die Serienfertigung des Luft-Luft-Lenkflugk?rpers IRIS-T kann Diehl im Dezember 2004 den gr??ten Auftrag der Firmengeschichte verzeichnen. Bei dem Programm tritt Deutschland als Leitnation für die weiteren beteiligten L?nder Griechenland, Italien, Norwegen, Spanien und Schweden auf und Diehl BGT Defence wird zum Generalunternehmer. IRIS-T steht damit vor der Einführung als Standardbewaffnung für den Luftnahkampf moderner Kampfflugzeuge. Der Flugk?rper wird auch für bodengestützte und andere Formen der Luftabwehr in Betracht gezogen. 

          Diehl Aerospace bündelt Diehl-Luftfahrtgesch?ft: Diehl Aerospace bündelt Diehl-Luftfahrtgesch?ft:
          Diehl Aerospace bietet Systeml?sungen für die kommerzielle und milit?rische Luftfahrt

          Diehl Aerospace bündelt Diehl-Luftfahrtgesch?ft:

          Die Diehl Luftfahrt Elektronik in Nürnberg und Diehl Avionik Systeme bilden 2006 ein neues Unternehmen, die Diehl Aerospace GmbH. Das Unternehmen besch?ftigt an den Standorten in Frankfurt/Main, Hamburg, Nürnberg, Rostock, Sterrett (USA), Toulouse und überlingen rund 1.200 Mitarbeiter.

          Durch die Bündelung der Aktivit?ten entsteht ein starker globaler Partner der Luftfahrtindustrie, der die lange Tradition der beiden Systemausrüster der kommerziellen und milit?rischen Luftfahrt fortsetzt. 

          Diehl übernimmt restliche Anteile an DBD: Diehl übernimmt restliche Anteile an DBD:
          Segmentierte Bandkette von Diehl Remscheid zusammen mit den Lenkflugk?rpern IRIS-T und RAM von Diehl BGT Defence

          Diehl übernimmt restliche Anteile an DBD:

          Diehl übernimmt 2006 die Minderheitsanteile an Diehl BGT Defence und wird damit vollst?ndiger Eigentümer des Unternehmens. Eine Vereinbarung zwischen Diehl und Thales zur Gründung der gemeinsamen Zünder-Tochter Junghans Microtec schafft im gleichen Jahr den Grundstein für einen global agierenden Branchenführer in Europa. Das neue Unternehmen verfügt über Betriebsst?tten in La-Ferté-Saint-Aubin und Dunningen-Seedorf mit rund 350 Besch?ftigten.

          2007 wird Diehl VA Systeme in die beiden Teilkonzerne Diehl Defence und Diehl Aerosystems aufgespalten. 

          Diehl produziert jetzt auch Stahl-Synchronringe: Diehl produziert jetzt auch Stahl-Synchronringe:
          Stahl-Synchronringe von Diehl Metall

          Diehl produziert jetzt auch Stahl-Synchronringe:

          Synchronringe aus Messing für die Automobilindustrie geh?ren seit fünfzig Jahren zu den Erfolgsprodukten von Diehl Metall. Die Zahl der hergestellten Ringe hat die Milliardengrenze l?ngst überschritten. Nachdem aufgrund immer h?herer Motorleistungen, Drehzahlen und Drehmomente die Anforderungen an Synchronringe weiter steigen, geht der Trend insbesondere in den oberen Fahrzeugsegmenten zu Stahl-Synchronringen mit neuartigen, verschlei?best?ndigen Carbon-Reibschichten.

          Ministerpr?sident Dr. Günther Beckstein kann 2007 eine neue Stahl-Synchronringfertigung von Diehl Metall zur Bedienung der wachsenden Nachfrage in R?thenbach er?ffnen. Insgesamt belaufen sich damit die Investitionen der letzten Jahre am Metallstandort R?thenbach auf rund 50 Millionen Euro. 

          Karl Diehl 100 Jahre: Karl Diehl 100 Jahre:
          Die Diehl-Mitarbeiter gratulieren ihrem Seniorchef mit einer riesigen Glückwunschkarte an der Fassade der Hauptverwaltung

          Karl Diehl 100 Jahre:

          Am 4. Mai 2007 kann Karl Diehl seinen 100. Geburtstag feiern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gratulieren mit einer riesigen Glückwunschkarte an der Fassade der Nürnberger Hauptverwaltung, die aus vielen tausend Fotos zusammengesetzt ist. Der Jubilar wird bei guter Gesundheit zum Mittelpunkt einer gro?en Geburtstagsfeier im Nürnberger Rathaussaal, zu der seine Familie zusammen mit vielen Freunden, Weggef?hrten und Vertretern aus allen Bereichen des ?ffentlichen Lebens zusammenkommen.

          Die Stadt Nürnberg feiert ihren Ehrenbürger im Rahmen eines gesonderten Empfangs. 

          Karl Diehl stirbt: Karl Diehl stirbt:
          Karl Diehl (1907–2008)

          Karl Diehl stirbt:

          Karl Diehl stirbt am 19. Januar 2008 im Alter von 100 Jahren. Mit ihm geht für Diehl eine Epoche zu Ende. Unerschütterlicher Optimismus, ein besonderes Geschick im Umgang mit Menschen und ein hohes Ma? an Schaffensfreude, vereint mit unternehmerischem Weitblick, bildeten die Grundlage für seinen erfolgreichen Lebensweg. Ohne Karl Diehl würde das Unternehmen Diehl in seiner heutigen Form nicht existieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trauern gemeinsam mit seiner Familie, den Freunden und Weggef?hrten.

          Gründung der Irmgard Diehl Kinderstiftung: Gründung der Irmgard Diehl Kinderstiftung:

          Gründung der Irmgard Diehl Kinderstiftung:

          Um einem letzten Wunsch Karl Diehls zu entsprechen, gründet sein Sohn Werner Diehl die Irmgard-Diehl-Kinderstiftung, die das Angedenken an Irmgard Diehl, die 1965 verstorbene Ehefrau Karl Diehls und Mutter seiner drei S?hne aufrechterhalten soll.

          Das Hilfsangebot der Stiftung richtet sich an missbrauchte, traumatisierte, sozial benachteiligte oder behinderte Kinder und Jugendliche in Oberfranken, Mittelfranken und Schwaben – den Lebensmittelpunkten Irmgard Diehls. Die Stiftung wird aktiv, wenn es um Behandlungen im medizinisch/therapeutischen Sektor geht, die von den Krankenkassen üblicherweise nicht übernommen werden k?nnen, insbesondere Heilmethoden mit Pferden, Hunden und Delphinen. 

          Diehl und Thales übernehmen Airbus-Werk Laupheim: Diehl und Thales übernehmen Airbus-Werk Laupheim:
          Diehl und Thales übernehmen im Rahmen einer gro?en Mitarbeiterveranstaltung das Airbus-Werk Laupheim

          Diehl und Thales übernehmen Airbus-Werk Laupheim:

          Diehl und Thales übernehmen im Oktober 2008 das Airbus-Werk Laupheim, das von jetzt an unter Diehl Aircabin GmbH firmieren wird. Mit der erfolgreichen Akquisition haben Diehl und Thales die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, um für die gro?en Flugzeughersteller Partner in der Kabinenintegration zu werden – ein Gesch?ftsfeld, das komplement?r zu den übrigen Luftfahrtaktivit?ten beider Unternehmen ist.

          Das Werk Laupheim wird als Center of Competence für die Flugzeugkabine in erheblichem Ma?e von dem neu entstandenen Verbund mit der Schwesterfirma Diehl Aerospace profitieren. 2012 wird Thales seine Anteile an Diehl Aircabin an Diehl abgeben. 

          Aus der Hydrometer-Gruppe wird Diehl Metering: Aus der Hydrometer-Gruppe wird Diehl Metering:
          Hochpr?zise Messger?te für Wasser, thermische Energie, Gas und Strom von Diehl Metering

          Aus der Hydrometer-Gruppe wird Diehl Metering:

          Angesichts der positiven Entwicklung der Hydrometer-Gruppe in den letzten Jahren und der zunehmenden Bedeutung für die Diehl-Gruppe, wird das Unternehmen ab Mitte 2010 als Teilkonzern Metering geführt. Die Unternehmen von Diehl Metering entwickeln und fertigen hochpr?zise Messger?te für Wasser, thermische Energie, Gas und Strom – und das schon seit teilweise rund 150 Jahren. Weltweit werden j?hrlich mehr als 6 Millionen Messger?te und 3,5 Millionen Funkmodule in eigenen Werken produziert.

          Diehl Metal Applications nimmt Arbeit auf: Diehl Metal Applications nimmt Arbeit auf:
          Vollintegrierte Wertsch?pfungskette für die Herstellung hochwertiger B?nder

          Diehl Metal Applications nimmt Arbeit auf:

          Im Teilkonzern Diehl Metall werden 2010 sechs Unternehmen in Deutschland und Frankreich unter der Diehl Metal Applications GmbH zusammengeführt. Dazu geh?ren das Sundwiger Messingwerk, Diehl Metall (Shenzhen) und die in den Vorjahren übernommenen Diehl Augé Decoupage, OTB Oberfl?chentechnik in Berlin, Diehl Power Electronic und die Zehdenick Innovative Metall- und Kunststofftechnik (ZIMK).

          Hinzu kommt 2012 noch das Unternehmen Schempp & Decker in Berlin. Mit diesem Schritt schafft Diehl Metall eine über die Standorte hinweg vollintegrierte Wertsch?pfungskette, die die Herstellung des Bandes, das Veredeln der Oberfl?che, das Stanzen und Umformen sowie das Umspritzen mit Kunststoff umfasst. 

          Diehl Defence Land Systems bündelt Fahrzeuggesch?ft von Diehl: Diehl Defence Land Systems bündelt Fahrzeuggesch?ft von Diehl:
          Produkte von Diehl Defence Land Systems

          Diehl Defence Land Systems bündelt Fahrzeuggesch?ft von Diehl:

          Der Teilkonzern Defence bündelt sein Fahrzeuggesch?ft, das in den Firmen Industriewerke Saar und Diehl Remscheid angesiedelt ist, im Jahr 2011 unter dem Dach der Diehl Defence Land Systems GmbH. Das Unternehmen führt die Gesch?ftsaktivit?ten in den Spezialgebieten Systemketten für gepanzerte Fahrzeuge und Instandsetzung von milit?rischen Fahrzeugen fort.

          Erg?nzend wird ein neuer Produktbereich ausgebaut, der sich mit den Themen Umbau und Upgrade von milit?rischen Fahrzeugen befasst. Das operative Gesch?ft der Diehl Land Systems GmbH wird 2015 an Krauss Maffei Wegmann abgegeben.

          Diehl Aerosystems erg?nzt Portfolio: Diehl Aerosystems erg?nzt Portfolio:
          Offizielle Er?ffnung des ungarischen Standorts von Diehl Aerosystems

          Diehl Aerosystems erg?nzt Portfolio:

          Durch die übernahme der DASELL Cabin Interior GmbH (2010) und dem Erwerb des Hamburger Bordküchenherstellers Mühlenberg Interiors (2011) kann Diehl Aerosystems sein Portfolio als führender Anbieter von Avionik-Produkten und L?sungen für Flugzeugkabinen weiter erg?nzen.

          Der Teilkonzern ist jetzt in der Lage, je nach Kundenwunsch entweder Komplett-Pakete oder auch einzelnen Produkte aus einem umfangreichen Portfolio anzubieten, das aus Avionik-L?sungen, Kabinen-Elektronik und -Beleuchtung bis hin zu Kabinen-Verkleidungen, Gep?ckf?chern und Monumenten reicht.

          Die Neuzug?nge werden unter Diehl Comfort Modules und Diehl Service Modules in den Teilkonzern integriert. Hinzu kommt ab 2011 der Aufbau eines weiteren Standorts von Diehl Aircabin im ungarischen Nyírbátor . 

          Diehl integriert AOA Apparatebau Gauting: Diehl integriert AOA Apparatebau Gauting:
          Die AOA Apparatebau Gauting bietet Systeml?sungen für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung im Flugzeug

          Diehl integriert AOA Apparatebau Gauting:

          Diehl übernimmt im Sommer 2014 die AOA Apparatebau Gauting GmbH und integriert das Unternehmen in den Teilkonzern Aerosystems. Die AOA ist eine mittelst?ndische Unternehmensgruppe mit Standorten in Oberpfaffenhofen/Gilching und Dresden sowie Kundendienstzentren in Dallas/Texas und Singapur.

          Das Unternehmen bietet für den Bereich der Luftfahrtindustrie innovative Systeml?sungen für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie für Branderkennung und Klimatisierung. Besch?ftigt werden rund 475 Mitarbeiter. 

          Heute: Digitalisierung

          Die Fabrik des Jahres 2015 steht in Wangen:Die Fabrik des Jahres 2015 steht in Wangen:
          Die Fabrik des Jahres 2015 steht in Wangen

          Die Fabrik des Jahres 2015 steht in Wangen:

          Der Standort Wangen des Teilkonzerns Diehl Controls erh?lt im Benchmark-Wettbewerb ?Die Fabrik des Jahres/ Global Excellence in Operations“ als Gesamtsieger des Wettbewerbs die prestigereiche Auszeichnung ?Fabrik des Jahres 2015“. Die Juroren heben hervor, dass es bei Diehl Controls gelungen sei, den Kernprozess der Leiterplattenbestückung in allen Dimensionen zu optimieren. Bei dieser Schlüsselkompetenz für viele High-Tech-Produkte sei das Werk auf global führendem Niveau.

          Gesellschafter Peter Diehl stirbt: Gesellschafter Peter Diehl stirbt:
          Peter Diehl (1949 – 2016)

          Gesellschafter Peter Diehl stirbt:

          Unternehmen und Familie Diehl trauern um Peter Diehl, den Gesellschafter und stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Diehl Stiftung, der am 6. Februar 2016 im Alter von 66 Jahren nach l?ngerer Krankheit verstirbt. Die Brüder Peter Diehl und Dr. Thomas Diehl haben bereits 2012 durch die Aufnahme ihrer Kinder (vierte Familiengeneration) in den Gesellschafterkreis der Firma den Fortbestand des Familienunternehmens sichergestellt.

           Familie Diehl schenkt Stadt Nürnberg einzigartige Dürer-Sammlung:  Familie Diehl schenkt Stadt Nürnberg einzigartige Dürer-Sammlung:
          Rhinocerus – Holzstich von Albrecht Dürer

          Familie Diehl schenkt Stadt Nürnberg einzigartige Dürer-Sammlung:

          Insgesamt 106 kostbare Kupferstiche und Radierungen sowie 37 Holzschnitte des Nürnberger Meisters Albrecht Dürer ( 1471 – 1528 ) aus der Hinterlassenschaft Karl Diehls sind im Frühjahr 2016 von seiner Familie als Geschenk an die Stadt Nürnberg übergeben worden. Die nahezu vollst?ndige Sammlung von Stichen des berühmten Meisters soll dem Wunsch von Karl Diehl entsprechend dauerhaft zusammenbleiben und für Interessierte zug?nglich sein.

          Der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Maly bezeichnet die ?gro?zügige Stiftung“ als eine der bedeutendsten Kunstschenkungen, die Nürnberg jemals zuteil wurde. Ausgew?hlte Werke der Sammlung werden durch die Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg im Rahmen einer Sonderausstellung w?hrend des Sommers gezeigt. Die Er?ffnung der Ausstellung erfolgt durch das K?nigspaar der Niederlande, Ihre Majest?ten Willem-Alexander und Máxima. 

          Digitale Transformation bei Diehl gestartet:Digitale Transformation bei Diehl gestartet:

          Digitale Transformation bei Diehl gestartet:

          Im Rahmen des j?hrlichen Treffens aller Führungskr?fte der Gruppe wurde im Juli 2016 der offizielle Startschuss für die digitale Transformation des Unternehmens gegeben. Ziel des gruppenweiten Ver?nderungsprozesses ist es, die Chancen der digitalen Technologien für das heutige wie auch das zukünftige Gesch?ft noch intensiver zu nutzen und ein besseres Verst?ndnis dafür bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu wecken.

          Trauer um Dr. Thomas Diehl:Trauer um Dr. Thomas Diehl:
          Thomas Diehl (1951 - 2017)

          Trauer um Dr. Thomas Diehl:

          Im Alter von 66 Jahren stirbt am 16. April 2017 der Gesellschafter und Vorstandsvorsitzende der Diehl Stiftung Dr. Thomas Diehl. Die Diehl-Gruppe trauert zusammen mit seiner Familie um den hochgeachteten Chef, der das Unternehmen mit beeindruckender Weitsicht, herausragendem Sachverstand und v?terlicher Fürsorge fast ein Vierteljahrhundert erfolgreich geführt und geformt hat.

          Er war Ingenieur aus Leidenschaft, der das Unternehmen mit seinen Ideen inspiriert und gefordert hat.  

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